Sicherheitskoordination/ Arbeitsschutz

— Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf Baustellen —

Zu ihrer Verbesserung trägt die Einsetzung von SIGE-Koordinatoren bei.
Hierzu wird in der Baustellenverordnung ausgeführt: 

§2 (1) 

Bei der Planung der Ausführung eines Bauvorhabens, insbesondere bei der Einteilung der Arbeiten, die gleichzeitig oder nacheinander durchgeführt werden, und bei der Bemessung der Ausführungszeiten für diese Arbeiten, sind die allgemeinen Grundsätze nach § 4 des Arbeitsschutzgesetzes zu berücksichtigen.

§2 (2) 

Für jede Baustelle, bei der

1. 

die voraussichtliche Dauer der Arbeiten mehr als 30 Arbeitstage beträgt und auf der mehr als 20 Beschäftigte gleichzeitig tätig werden, oder

2. 

der Umfang der Arbeiten voraussichtlich 500 Personentage überschreitet ist der zuständigen Behörde spätestens zwei Wochen vor Einrichtung der Baustelle eine Vorankündigung zu übermitteln...

Die Koordinationsmaßnahmen nach §2 und §3 Abs. 1 Satz 1 hat der Bauherr zu treffen, es sei denn, er beauftragt einen Dritten, diese Maßnahmen in eigener Verantwortung zu treffen. Bauplanende Bevollmächtigte des Bauherren sind diesem hierzu hinweispflichtig.

§3 (1) 

Für Baustellen, auf denen Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, sind ein oder mehrere geeignete Koordinatoren zu bestellen.

§3 (2) 

Während der Planung der Ausführung des Bauvorhabens hat der Koordinator

1. 

die in §2 Abs. 1 vorgesehenen Maßnahmen zu koordinieren

2. 

den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan auszuarbeiten und anzupassen und

3. 

eine Unterlage mit den, bei möglichen späteren Arbeiten an der baulichen Anlage zu berücksichtigenden Angaben zu Sicherheit und Gesundheitsschutz zusammenzustellen

Wir führen für Sie SIGE-Koordination durch oder vermitteln Ihnen erfahrene Koordinatoren in Ihrer Region.

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